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Berliner Kissen
Berliner Kissen sind eine wirksame Maßnahme zur Verkehrsberuhigung, ähnlich wie Bodenschwellen und Fahrbahnaufpflasterungen. Sie sollen die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge senken, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten und Schulzonen. Berliner Kissen sind länger und flacher als herkömmliche Bodenschwellen und nehmen nicht die gesamte Fahrbahnbreite ein. Dadurch wird die Geschwindigkeit kontrollierter und schrittweise reduziert, während das Fahrzeug weniger beansprucht (und letztlich beschädigt) wird. Aus diesem Grund werden Berliner Kissen meist in mehreren Abständen entlang einer Straße installiert und stets mit weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen kombiniert, um die Sicherheit von Fahrzeugen und Fußgängern zu optimieren.
Dank ihrer besonderen Bauform sind Berliner Kissen breit genug, um Pkw abzubremsen, aber schmal genug, damit große Fahrzeuge wie Schulbusse und Einsatzfahrzeuge sie ohne nennenswerte Beeinträchtigung überfahren können. Dieser große Vorteil macht Berliner Kissen zur idealen Wahl für Bereiche, in denen der Zugang für größere Fahrzeuge wichtig ist, die Geschwindigkeit kleinerer Fahrzeuge aber reguliert werden muss.
Wie herkömmliche Bodenschwellen sind Berliner Kissen häufig modular aufgebaut und werden auf die Fahrbahn geschraubt oder geklebt, was Montage und Wartung erleichtert. Diese aufschraubbaren Berliner Kissen bestehen meist aus weicheren, langlebigen Materialien wie Gummi oder recyceltem Kunststoff, die sich einfach montieren lassen und die überfahrenden Fahrzeuge nicht beschädigen. Ein weiterer Vorteil: Sie können entfernt werden, wenn Straßenarbeiten anstehen oder sie nicht mehr benötigt werden. Es gibt auch Ausführungen aus Beton und Asphalt, deren Einbau jedoch teure und langwierige Erdarbeiten erfordert.